Glücksspiel kann unterhaltsam sein, doch für einen Teil der Spieler entwickelt sich daraus ein ernstes Problem. Nach Schätzungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen rund 1,3 Prozent der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland ein problematisches oder pathologisches Spielverhalten. Das sind etwa 700.000 Menschen – hinzu kommen mehrere Millionen mit riskantem Konsumverhalten. Wer betroffen ist, findet in Deutschland ein gut ausgebautes Hilfesystem. Ausführlichere Infos finden Sie unter casino 150 prozent bonus.
Staatliche und unabhängige Beratungsstellen
Die wichtigste erste Anlaufstelle ist die BZgA. Sie betreibt das kostenlose und anonyme Beratungstelefon zur Glücksspielsucht unter 0800 1 37 27 00. Das Angebot ist rund um die Uhr erreichbar und richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige. Ergänzt wird das Telefon durch eine Online-Beratung, die per Chat und E-Mail funktioniert – ein Format, das vor allem jüngere Spieler nutzen.
Für persönliche Gespräche existieren bundesweit über 1.000 Suchtberatungsstellen. Träger sind meist Kommunen, Wohlfahrtsverbände oder kirchliche Einrichtungen. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Wer den Weg vor Ort scheut, kann eine erste Einschätzung über das Selbsttest-Tool der BZgA vornehmen. Es umfasst 20 Fragen und liefert eine schnelle Einordnung des eigenen Risikos.
Ein wichtiger Hinweis für betroffene Spieler: In Deutschland ist nur Glücksspiel mit einer Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) legal. Seriöse Anbieter wie die hier vorgestellten Casinos auf wero-casinos.de verfügen über eine gültige GGL-Lizenz und müssen Spielerschutzauflagen erfüllen. Dazu gehören Einzahlungslimits, Panik-Tasten und verpflichtende Selbstausschluss-Register.
Die OASIS-Sperrdatei als Schutzinstrument
Seit 2021 betreibt die GGL das bundesweite Sperrsystem OASIS. Spieler können sich dort selbst für mindestens drei Monate sperren lassen. Die Sperre gilt für alle legalen Glücksspielangebote in Deutschland – also für Online-Casinos, Sportwetten, virtuelle Automatenspiele und Spielhallen. Aktuell sind mehrere Hunderttausend Personen in der Datei registriert.
Die Aufnahme in OASIS ist unkompliziert: Ein Formular auf der GGL-Website genügt. Eine Rücknahme der Sperre ist frühestens nach Ablauf der Frist möglich und an eine Bedenkzeit gebunden. Studien zeigen, dass Selbstsperren nachweislich wirken – ein großer Teil der gesperrten Spieler reduziert sein Spielverhalten deutlich oder stellt es ganz ein.
Ergänzend gibt es die anonyme Selbsthilfe. Anonyme Spieler-Gruppen treffen sich regelmäßig in vielen deutschen Städten, etwa nach dem Vorbild der Anonymen Alkoholiker. Die Treffen sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Auch Selbsthilfe-Foren im Internet bieten niedrigschwellige Unterstützung.
Was Angehörige tun können
Angehörige leiden oft mit und wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Wichtig ist, das Gespräch zu suchen, ohne Vorwürfe zu erheben. Die BZgA hält spezielle Beratungsangebote für Familien bereit. Auch Schuldenberatungen und Sozialverbände helfen, wenn finanzielle Not entstanden ist.
Bei akuter Krise – etwa drohender Obdachlosigkeit oder Suizidgedanken – vermitteln die Beratungsstellen an psychiatrische Dienste oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111. Der Weg aus der Spielsucht dauert meist Monate, doch die Erfolgsquote ambulanter Therapien liegt bei rund 60 Prozent.
Wer verantwortungsvoll spielt, sollte auf lizenzierte Anbieter setzen, Limits nutzen und regelmäßig Pausen einlegen. Ein kontrollierter Umgang ist möglich – ein selbst gesetztes Monatslimit von wenigen Euro hilft dabei.